Bad Münder (ndz). Sie sind für jeden Verein unverzichtbar, der junge Mitglieder gewinnen und halten will: die Jugendleiter. Im Schützenhaus des Schießsportvereins Bad Münder haben jetzt ein Dutzend neue Jugendleiter ihre Basislizenz erworben. In 15 Unterrichtseinheiten haben die Ausbilder des Kreisschützenverbandes Deister-Süntel-Calenberg, Hans-Georg Reitz und Uwe Holle, den zwölf Teilnehmern die Grundlagen der Jugendarbeit vermittelt. „Wohl nur wenigen ist bewusst, welche Verantwortung ein Jugendleiter hat und welches Aufgabenspektrum er abdecken muss“, sagt KSV-Sprecher Gerd Gehlen. Grundlagen der Pädagogik gehörten ebenso zum Lernstoff wie das Wissen um die Entwicklungsstufen der Jugendlichen, die jugendgerechte Vermittlung von Trainingsinhalten und die Haftung bei der Jugendarbeit. Bestanden haben Sylvia Wöhl und Bianca Behrendt (SC Egestorf), Peter Beckert, Kristina Beck und Karl-Fred Ensslen (SV Nettelrede), Thomas Neumann (SV Eimbeckhausen), Gerd Gehlen (SSV Bad Münder), Stephan Gennies, Justus Holländer (SV Völksen), Andras Wildführ und Stefan Becker (Schützengilde Lauenau) und Rolf Ullrich (Schützengilde Springe).
Diese fleißigen Schützenbrüder und –schwestern haben die Jugendleiter-Basis-Lizenz bei einem Wochenendseminar erworben. Foto:pr
Quelle: Neue Deister Zeitung vom 19.05.2011
Mit Pauken und Trompeten vorbei an Pilzen und Tomaten
Zum Abholen des Königs mit der Kapelle durch den Discounter
Nettelrede (ndz). Christina Dierßen ist neue Schützenkönigin beim SV Nettelrede. Gemeinsam mit Werner Linke bildet ise jetzt für ein Jahr das Regentenpaar im Deisterdorf. Jugendkönig ist Max Klockemann, Lichtpunktkönig der Unter-Zwölfjährigen Nick Pischel. Bevor die Nettelreder Schützen allerdings mit Schießen begannen, mussten sie erst einmal ihre ehemaligen Majestäten abholen. Kurios: Beim Einsammeln des 2010-er Königs Dieter Kölle marschierte der gesamte Musikzug der Feuerwehr durch den münderschen Penny-Markt, vorbei an Regalen mit Konservendosen und am Kühlregal mit Wurst und Käse. Neben Kölle holte die Abrodnung Nina Pischel (Jugendkönigin ) und Katrin Mathea (Königin) ab. Pischel konnte sich auch in diesem Jahr wieder eine Trophäe sichern. Sie entschied das Schießen um den Jugend-Königspokal für sich. Den Lichtpunkt-Königspokal sicherte sich Leon Beckert. Gleich in zwei Konkurrenzen erfolgreich war Marion Klockemann. Sie holte sich den Königspokal und den Damenablösepokal. Beim Schießen um den Königspokal setzte sich die Schützin gegen rund 30 weitere Teilnehmer des SV durch. „Nach den Pokalen wurde traditionell mit dem alten Holz-Kleinkaliber-Gewehr auf die Holzscheiben geschossen“, sagt Vereinssprecher Karl-Fred Ensslen. „Die Umbauarbeiten am Kleinkaliberstand konnten durch den Einsatz vieler Mitglieder glücklicherwiese rechtzeitig zum Schießen abgeschlossen werden“, sagt Ensslen. Zum Abschluss wurde der Musikzugkönig unter den Mitgliedern des Klangkörpers ausgeschossen. Mark Busse ging als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. Nach der Proklamation der Pokalsieger und der neuen Majestäten wurde gemeinsam zu Abend gegessen. Für Musik und Stimmung bis in die frühen Morgenstunden sorgten der Musikzug.
Dschingderassabumm: Der Musikzug der Feuerwehr Nettelrede marschiert zum Abholen des Königs mitten durch den Penny-Markt.
Foto: pr
Die Sieger des Königsschießens: Königspokal und Damenablöse-Pokal-Gewinnerin Marion Klockemann (v.l.), Jugendkönig Max Klockemann, Königin Christina Dierßen, König Werner Linke, Lichtpunkt-König Nick Pischel, Jugend-Königspokal.gewinnerin Nina Pischel und Lichtpunkt-Königspokalsieger Leon Beckert.
Foto: pr
Interner Wettbewerb endet in Feggendorf / SV Nettelrede wieder vorn
Feggendorf (oe). Auch in den vergangenen Monaten trafen sich die Altersschützen der Schützenvereine SV Nettelrede, Edelweiß Gestorf, SV Völksen und DSC Feggendorf, um in einem internen Wettkampf ihre Saisonsieger zu ermitteln. Gastgeber des abschließenden Wettkampfes war das Deister-Schützen-Corps Feggendorf. In der Summe aller vier Wettkämpfe trug sich auf der von Heinrich Rasche gefertigten Keiler-Trophäe der SV Nettelrede zum sechsten Mal in Folge als Mannschaftssieger ein. Es folgten der SV Edelweiß Gestorf vor dem SV Völksen und dem DSC Feggendorf. Bester Einzelschütze in diesem Wettbewerb wurde Jürgen Brüggemann, ebenfalls vom SV Nettelrede. Beim abschließenden Imbiss wurden Geschichten ausgetauscht. Es wurde auch darüber beraten, wie man den Keiler vom Nettelreder Weg abbringen könne. Ein Vorschlag war, dass alle anderen Schützen demnächst in der Höhenlage Nettelredes, am Schützenhaus Breitenbusch, ihren Trainingsbetrieb aufnehmen. „Es war wieder ein gelungener Abschluss, die Teilnehmer freuen sich schon jetzt auf die kommende Saison“, sagt DSC-Vorsitzender Wilfried Mundt zufrieden.
Alle Mannschaften im Feggendorfer
Schützenhaus
Die siegreichen Nettelreder Schützen mit dem
besten Einzelschützen Jürgen Brüggemann (Mitte)
SV Nettelrede: Fleißige Mitglieder halten die Beiträge weiter stabil
Schützen bauen Schulden ab/Helfer werden am KK-Stand gern gesehen
Nettelrede (oe). Die Schützen in Nettelrede brauchen auch in diesem Jahr keine Beitragserhöhungen zu befürchten. Durch gutes Wirtschaften und den unermüdlichen Einsatz freiwilliger Helfer beim Renovieren des Kleinkaliber-Standes fällt der Kassenbericht des Schatzmeisters Heinz Borchard zufriedenstellend aus. Von rund 10000 Euro, die der Verein für das Material an Krediten aufnehmen musste, konnten im vergangenen Jahr bereits rund 2000 Euro getilgt werden, berichtete der Kassierer auf der jüngsten Jahresversammlung. Dennoch wünscht sich Pressesprecher Karl-Fred Ensslen, der sich auch um den KK-Stand kümmert, dass sich wieder mehr Freiwillige an den Arbeiten beteiligen. „Wir waren anfänglich mindestens zwölf Leute, jetzt nur noch fünf oder sechs. Wir brauchen jede Hand, wenn der Stand bis April fertig werden soll“. Das größte Ereignis im abgelaufenen Schützenjahr war die Feier zum 85-jährigen Bestehen des SV Nettelrede. Dazu wurde nach kontroversen Diskussionen auch ein großes Zelt aufgebaut. „In der Nachbetrachtung die richtige Entscheidung“, so der Vorsitzende Carsten Werner. Lediglich die Beteiligung der münderschen Vereine ließ zu wünschen übrig. „Die Hälfte ist nicht gekommen und hat nicht mal abgesagt“, sagte Werner enttäuscht. Sportlich liegt der SV mit seinen zwölf gemeldeten Mannschaften bei den Rundenwettkämpfen im Kreisverband im oberen Drittel. Mit Björn Wente hat der Verein ein Mitglied, das in wenigen Wochen in München an den Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen teilnehmen wird. Seinen besonderen Respekt und Dank sprach Werner Jugendleiterin Jenny Milena Buchberger und ihrer jetzigen Vertretung Kristina Beck aus. Aus beruflichen und privaten Gründen können sich beide derzeit nur unter erschwerten Bedingungen um den Schützennachwuchs kümmern. Um die Jugendarbeit aber aufrecht erhalten zu können, forderte der Vorsitzende weitere Mitglieder auf, beim Training auszuhelfen. Danach bat er Bärbel Borchard, nach vorne zu treten. Sie erhielt eine besondere Ehrung für ihre 50-jährige Mitgliedschaft: die Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes in Gold. Hannelore Sauter und Matthias Heine wurden für ihre 15-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Vorsitzender Carsten Werner (2.v.r.) ehrt Bärbel Borchard (v.l.), Hannelore Sauter und Mattias Heine.
Foto:oe